2015

Pure People @ FüF, mit Mista Monk, Timeshift und Son Machine (Berlin)

Experimental Stage Projekt – Feuer, Erde, Wasser – Bass (Berlin)

Die freien Triptale aus dem Basement der ehemaligen Willner Brauerei Berlin werden dem FüF feinste elektronische Tanzmusik verpassen. Während Mista Monk noch in guter Erinnerung vom letzten Jahr sein dürfte und mit Drum ‘n’ Bass anrollt, reisen Timeshift und Son Machine in der Futurhythmachine von Detroit über House bis Techno. Dahns All Night!
http://purepeopleberlin.jimdo.com

Neben den Beats der Pure People stellt das Experimental Stage Projekt Stationen auf. Diese wären:

Das Rubensche Flammenrohr
Nichtnewtonsche Fluide
Ein Machpendel
Stehender Wasserfall
Schwebende Kugeln

Parijato Muster – Geschichten (Lübeck)

Parijato Muster schreibt Kurzgeschichten, lyrische Kurzprosa und Haikus. Auf dem Festival liest er Alpine Kurzgeschichten, sowie Gedichte zu Meer und Schiff .
Die vorgelesenen Texte entstammen teilweise aus seinem Buch „Mitte des Windes.“ Parijato Muster lebt und arbeitet in Lübeck.

Marie Golüke – Die Zeit als einzige Konstante (Berlin)

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„Hier stand ich vor 10 Jahren und hab mir überlegt, wie es wäre, wenn ich eines Tages zurückkomme.
An diesen Ort. Meine Heimat.
Ich wusste ich kann nicht zurückkommen ohne etwas in der Hand zu haben.

Die Zeit ist mein bester Freund geworden.
Hatte ich das schon gesagt?
Ich glaube nicht. Oder?
Wenn ja dann noch einmal.
Die Zeit ist mein bester Freund geworden.“

Marie Golüke studierte Theaterwissenschaft an der LMU. München und Performance Studies an der Universität Hamburg. Sie wirkte als Schauspielerin und Performerin u.a. in der Schwelle7, im Tacheles, der Kunst.Bauer.Bühne und dem Jungen Schauspielhaus Hamburg. Seit 2010 arbeitete sie als Performerin u.a. mit Lars Altemann, RP Kahl, Stockholm Syndrom, Isabelle Schad. 2011-2013 Leitung des Theater im Keller im Haus der kleinen Künste München. Ihre Schwerpunkte sind Performance/ Body Art im Zusammenhang mit theatralem Text. Ihren inhaltlichen Schwerpunkt legt sie vermehrt auf die Erforschung von Erotik, Sexualität in Verbindung mit Philosophie, Kunst und Kultur aber auch andere Themen werden für sie wieder interessant, sowie diesmal das Thema der Zeit.

Stefan Ruthenfranz – Angriff der Kunstbanausen (Berlin)

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Stefan Ruthenfranz beschäftigt sich in seinen Gemälden mit den Spielarten der Wahrnehmung. Der Betrachter hat die Möglichkeit die Strukturen seiner persönlichen Filter aufzudecken und neue Betrachtungsmöglichkeiten zu entdecken.

Stefan hat sich lange mit automatischem Zeichnen beschäftigt und verbindet Elemente aus den Bereichen Surrealismus, Kalligraphie, Kubismus und Cartoon zu einer eigenen Form von psychedelisch/psychonautischer Kunst.

Schon im letzten Jahr stellte er seine Bildern beim Festival aus. Angelehnt an den Anspruch des Festivals, die Grenzen zwischen Künstler und Zuschauer zu verwischen,
stehen seine Bildern dieses Mal unter dem selbstironischen Titel “Angriff der Kunstbanausen”.

Anne Künnemann – Personal Favorits (Bad Belzig)

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Anne Künnemann gestaltet ihre Bilder in einem Kunstkurs. Zu sehen sind ihre persönlichen Favoriten. Naturalismus und Phantasie treffen hier aufeinander.
Ihre Bilder sind mit Bleistift, Aquarell und/oder Fineliner gezeichnet. Sie holt sich ihre Inspirationen aus dem Internet oder aus Büchern.

Für das Festival stellte Anne ihre neusten Werke zusammen, die auch gleichzeitig ihre “Personal Favorites” sind.

Franz-Josef Schmitt, Jenny Schmidt – Der Hase und die BallerinaHase (355x355)

Die Ballerina bewegt sich graziös zu melodiösen Stücken. Sie inszeniert körperliche Kontrolle und musikalische Interpretation in graziler Ästhetik.
Der Hase nicht.
Die Ballerina macht schauspielerische Höchstleistung zum Beruf. Ihre Performance wird weitläufig honoriert und sie avanciert zu einer Ikone auf der Bühne.
Der Hase durchlebt die Phasen der Enttäuschung durch Überforderung: Imitation, Versagen, Wut, Neid, Starrhalsigkeit und schließlich Akzeptanz. Zahlreiche Statisten haben unter der fehlenden Kontrolle des Hasen zu leiden. Sie werden zum Kanalisationskanal der häsischen Frustration.

Simon Käppler, Stefanie Hintzsche – Kiss: Because….(Berlin)

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In der Performance „Kiss: Because..“ spielen Käppler und Hintzsche mit Intimität und Begegnung. Minimalismus trifft Emotionen. Das Publikum kann sich dabei selbst begegnen.

Während seines Studiums entdeckte Simon Käppler seine Lust und Leidenschaft für Performance Art. Seine künstlerischen Arbeiten befassen sich mit Individualität, Maskeraden, Arbeitswelt, Kapitalismus und nicht zuletzt dem so oft gewünschten Anspruch nach Authentizität.

Stefanie Christine Hintzsche studierte Kultursoziologie mit Schwerpunkt der Devianz, hin zum Theater. Die Arbeit mit und um Menschen mit gesellschaftlich brisanten, kritischen und unorthodoxen Blickwinkeln hat Ihren Werdegang als Schwerpunkt. Sie hat Ihren kreativen Outlet in Photographie und Poesie.

Zucht&Ordnung – Saltare vs. Machete (Hamburg)

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Saltare und Basstler vs. Machete sind DJ´s aus Hamburg.
Beide gehören zu dem Untergrund- Kollektiv Zucht&Ordnung. Als ein Zusammenschluss von Freunden organisiert Zucht&Ordnung seit einigen Jahren Diverse Partys und Open Airs im raum Hamburg.
Basstler vs. Machete ist ein Urgestein in der Elektronischen Musikszene. Seine Musik geht von minimalistischer Musik bis zu kräftigeren und treibenderen Klängen.

https://soundcloud.com/rattay78

Annemarie Mantey – Schattenbunt (Potsdam)

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Annemarie Mantey wurde 1990 geboren und lebt seit einigen Jahren in Potsdam. Sie entdeckte die Malerei während ihrer Jugendzeit für sich, um zur Ruhe zu finden und eigene Gefühle auszudrücken. Jetzt legt sie viel Wert darauf ihren eigene Stil durch Selbststudium und das Ausprobieren neuer Techniken weiter zu entwickeln. Besonders begeistert ist sie von Künstlern, wie Vincent van Gogh oder Gerhard Richter. Ihre Arbeit als Erzieherin inspiriert sie immer wieder zu neuen Bildern und Ideen. Sie lässt sich von Alltagssituationen, ihren Reisen und der Musik inspirieren und entwickelt Bilder, die zum Genießen anregen oder provozieren. Hierzu nutzt sie viele intensive Farben, die in Kontraste gesetzt werden und verleiht einigen Bildern mit Strukturpaste mehr Ausdruck. In ihrer Ausstellung “Schattenbunt” werden die übertriebenen Erwartungen an Kinder gegen unbeschwertes Glück gestellt.
Auf dem Bild “Wer soll ich sein” ist beispielsweise ein süßes Mädchen im Mittelpunkt, dass wie eine Marionette an Fäden hängt und den Erwartungen standhalten muss. Sie bekommt zwar hübsche Luftballons und Kleidung doch der traurige Gesichtsausdruck des Kindes verdeutlicht die Misere. Man fragt sich, wohin ihr eigener Weg führen würde.
Wo möchte die Gesellschaft hin und was können wir selbst beeinflussen?

Lisa Golüke, Hannako Münz – Move your home (Dahnsdorf)

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Das Tanzstück handelt von der Bewunderung und Verachtung von Menschen im Alltag. Zum Beispiel der Besuch in einem Café, das Erwachen oder andere alltägliche Situationen.

Dieses Projekt ist in einem Workshop unter der Leitung von Julia Strehler und Marie Kolinsky entstanden. In diesem Workshop haben die Jugendlichen ihren Körper besser kennengelernt und gelernt ihre Emotionen mit ihm auszudrücken.

Roland Walter, Jenny Schmidt – Close up (Berlin/ Hamburg)

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Beobachtet werden und Beobachter sein im selben Moment. In der Performance „Close up” finden sich die Darsteller genau in dieser Situation wieder.
Behandeln sich die zwei Akteure zunächst als Objekt, das mit der Kamera eingefangen und herangezoomt wird, verändert sich der distanzierte Blick nach und nach. Die Zeituhr läuft und mit jedem neuen Versuch der Beobachtung wandelt sich die Betrachtungsweise und Wahrnehmung des Gegenübers. Die analytischen Kommentare der produzierten Bilder verfärben sich immer mehr in emotional Aufgeladene.
Die bloße Beobachtung durch die Kamera wird zur persönlichen Begegnung mit ungewissem Ausgang.

Roland Walter – Performer, Fotograf, Model und Autor
Jenny Schmidt – Tänzerin, Tanzpädagogin, Perfomerin

Petra Wolterhoff- Patel – Lichtblicke (Berlin)

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Die horizontalen Naturgegebenheiten regen Petra Wolterhoff-Patel zu einer farbenprächtigen Phantasie und Reduzierung auf ein Minimum an. Für sie ist die geometrische Ordnung vor allem eine Arbeitsweise, die der Wiederholung dient und als Rhythmus zum Nachdenken über die Komposition erleichtert.
Mit ihren Bildern scheint sie den Betrachter zur Ruhe und Kontemplation zu animieren. Ein größerer Kontrast zu den fast monochrom wirkenden Bildern ist kaum denkbar. Beim Blick auf die ruhigen Farbverläufe im strengen Hochformat stellt sich augenblicklich Ruhe ein. Doch es ist eine trügerische Ruhe, denn die Augen verlieren sich in der Transparenz grenzenloser Flächen, die sich ins Atmosphärische oder ins Ozeanische auszudehnen scheinen. Dieses optische Abenteuer führt den Betrachter zu einem inneren Dialog, der noch Bruchteile von Sekunden zuvor nicht einmal zu erahnen war.

Maren K., Fabian K., Merlin P. – Die Zeit ist reif (Berlin)

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Berlin ist Weltstadt, ist Vielfalt und Lust. Nirgendwo sonst im Lande schläft man häufiger miteinander, nirgendwo sonst gibt es größere Erotikmessen und nirgendwo sonst verdienen mehr Frauen ihr Geld in der Prostitution. Flatrate Bordelle, Pornoindustrie und Schwulenszene – die sexuelle Vielfalt scheint in unserer Hauptstadt kaum noch Tabus zu kennen. Doch sind wir wirklich so tolerant und offen wie wir glauben? Wie ist das bei Menschen, die sich durch das Älterwerden immer weiter von gängigen Schönheitsidealen entfernen? Verändern sich die sexuellen Bedürfnisse im Alter? Wie steht es um eine selbstbestimmte Sexualität in Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe? Kann sie dort ausgelebt werden, auch wenn Menschen auf immer größere Unterstützung angewiesen sind?

Drei studierende der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) interviewen und begleiten in dieser 70 min. Dokumentation Experten verschiedenster Disziplinen und Privatpersonen als Experten ihrer selbst. So konnte ein bis heute einmaliges Filmprojekt entstehen, das bzgl. sexueller Bedürfnisse, Angebote und Dienstleistungen den Vergleich zwischen der Alten- und Behindertenhilfe wagt. Darüber hinaus hat der Film das Anliegen, Interessierten einen möglichst vielschichtigen Einblick in das gesellschaftlich noch weitgehend tabuisierte Thema zu geben: Denn die Zeit ist reif für eine selbstbestimmte Sexualität, auch im Alter!

https://www.facebook.com/DieZEITistREIF.Dokumentation

Tobak Lithium – Trade Sachs (Bern)

Ziel von Tobak Lithiums Initiative Trade Sachs ist es, einerseits Geld zu zerstören, d.h. aus dem kapitalistischen Wirtschaftskreislauf zu entfernen, und andererseits das Vertrauen in unsere (meist fremden) Mitmenschen wieder zu verstärken.

Im Workshop “Wie wollen wir leben?” will Tobak Lithium die intime und freundschaftliche Atmosphäre des Festivals nutzen, um mit interessierten Leuten weiter an einer Vision einer geldlosen Gesellschaft zu arbeiten. Welche Funktionen übernimmt Geld in unserer Gesellschaft? Wie können diese Funktionen umgangen oder anders gelöst werden? Welche Konsequenzen hat das für unser Zusammenleben? Wie müssen wir uns dazu ändern?
Die Ergebnisse sollen und können während des Festivals ausprobiert werden.

Franz-Josef Schmitt – The Scientist (Berlin)

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In verschnörkelten Glasröhren dampft und blubbert die leuchtende Flüssigkeit. Plötzlich rasen Laserstrahlen durch ein Meer aus Seifenblasen. Der Scientist ist ganz aufgeregt. Doch dann explodiert alles und wird für militärische Zwecke missbraucht. Dabei entstehen giftige Dämpfe und tödliche Hitze. Der Scientist zieht sich niedergeschlagen und traurig zurück in ein riesiges Schneckenhaus ganz oben im Elfenbeinturm. Denn er ist schuldig !

Raphaela Strehle – Streetdance (Dahnsdorf)

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Ein dynamisches Streetdance-Stück, dass voller Energie steckt.
Es soll uns zeigen wie spritzig und energiereiche tanzen sein kann.

Raphaela Strehle kommt aus Dahnsdorf und unterrichtet an der Tanzschule Mierisch, zudem tanzt sie erfolgreich mit ihrer Gruppe EVOLUTION 7 im ganzen Land.

Simon Denda – Mann gegen Mann ( München)

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Max´s Hooliganfreunde sind zwar gewaltbereit und homophob, aber wie eine Familie für ihn. Da passt es ihm gar nicht, als Karsten, sein Ex-Lover, auftaucht und auch in die Gruppe will. Max wehrt sich mit allen Mitteln, aber es scheint nur eine Frage der Zeit, bis die Gruppe von der Beziehung der beiden erfährt.

Simon Denda ist Nachwuchsregisseur aus München und studiert an der Hochschule für Film und Fernsehen in München.

Akobastra – Musik aus allen Windrichtungen (Berlin)

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Akobastra präsentieren ein vielfältiges Repertoire aus eigenen und traditionellen Stücken: Tango-, Klezmer- und Balkaneinflüsse ziehen sich ebenso durch das Programm wie Walzer und Polka. Mit viel Spielfreude interpretieren sie ihre Stücke direkt und unverfälscht. Durch die natürliche Herangehensweise verspricht das Berliner Duo mit seinen Arrangements ein buntes Konzert mit Musik,die wie der Wind über die Erde weht. Seit 2011 spielen Akobastra auf den Straßen, in den Bars und bei Veranstaltungen in und um Berlin. Nach einer Tour über die Märkte und Terassen der Bretagne im Sommer 2014 begannen siedie Arbeiten an der CD “Gruß nach Hause”, die im Herbst aufgenommen und im Februar dieses Jahres veröffentlicht wurde.

www.akobastra.de

Marie Werthschulte – Die Struktur von Honig (Hamburg)

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„Die Struktur von Honig“ bewegt sich auf der Schnittstelle von Ritual und Performance. Die ritualisierte Choreographie – oder auch: das choreographierte Ritual – lädt dazu ein, die weitreichenden und nahezu mystischen Zusammenhänge zwischen Mensch und Biene neu zu erleben und zu erinnern.
Marie Werthschulte (M.A. Performance Studies, Hamburg) beschäftigt sich künstlerisch wie auch theoretisch mit der Rolle des Rituals im Kontext performativer Künste. Sie verfolgt den Ansatz, dass das Theater wie auch das Ritual einem grundlegenden menschlichen Interesse entspringt: einen Raum zu schaffen für Gemeinschaft und Transformation.

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