2017

Programm 2017

Donnerstag, 3. August 2017

18 Uhr      Eröffnung

18:30          Flämingensemble – Konzert

20:30          Marie Golüke –  SHAME – Performance

22:00           Anna Natt – GOATS – Film

Freitag, 4. August 2017

11:00           Sarah Blumenfeld & Guillaume Pellay – Wanderung

13:00          Art Velo – Installation

13:30          Gerda Arns – Ausstellung

14:00          Roland Walter – Lesung

15:00          Antiqua – Konzert

16:00           Experimental Stage Project – Wissenschaft

17:00           Eva Maurischat& Jenny Schmidt – Tanz

18:00           Tim Gernitz – Konzert

18:30           Benjamin Eggers – Theater

19:00            Eva Galonska – WIE ICH – Ausstellung

20:30            RegieAlsFaktor – Theater

22:30            Heymbrecht – Konzert

Samstag, 5. August 2017

11:00             Sarah Blumenfeld & Guillaume Pellay  – Wanderung

13:00             Martin Frenzel – Installation

14:00             Mira Lina Simon – 8,72 ZENTIMETER – Lesung

15:00             Mirko Thiele – HANS WURST IS BACK! – Performance

16:00              Parijato Muster – Lesung

17:00              Tim Kehrwieder – SIND WIR WIRK – Theater

18:00              DO I SMELL CUPCAKES – LIVE – Konzert

20:00              Salome 3.0 – SALOME – Performance

21:00               Roland Walter& Nicola Kötterl – Tanz

21:30               Franz-Josef Schmitt – Wissenschaftsperformance

22:30               Fumus&Nebula, Daniel Staccato – Electrokonzert

Sonntag, 6. August 2017

13:30              Bluesouthern – Konzert

15:00               Anne Kollien – Lesung

16:00               Sticky Toffe Pudding – Konzert

17:00               Sarah Blumenfeld & Guillaume Pellay – Performance

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Marie Golüke – SHAME (Berlin/ Dahnsdorf)

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Foto: Thomas Rusch

Wir haben die Scham konstruiert. Sie aufgezogen und gedeihen lassen. Und nun befolgen wir ihre Regeln. Seit Jahrhunderten. Die Gesellschaft sagt, man solle sich schämen. Sie legt fest, wofür man sich schämen soll und wir tun dies ohne zu hinterfragen und verfolgen diejenigen, die es nicht tun. Scham kann Sicherheit bedeuten. Aber ist es auch Freiheit? Schamlosigkeit ist Provokation. Aber ist es auch Freiheit? Scham kann das Leben bestimmen. Scham bestimmt unser alltägliches Handeln.

Eine Produktion des RATIONALTHEATER MÜNCHEN e.V. in Zusammenarbeit mit dem BALLHAUS OST BERLIN, dem MONSUNTHEATER HAMBURG und dem JYM – Munich. Gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München und der Kulturbehörde Hamburg

Performance, Donnerstag, 3.8.17 um 20:30 Uhr

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Anna Natt – GOATS (Berlin)

Goats Still 2 - 300 dpi Photo by Xavier Tavera

Goats ist beides: Skulptur und Video-Performance. In einem frischen Kleid aus recyceltem Blättern und Gemüse, stehe die Performerin inmitten einer Gruppe von Ziegen. Die Einführung eines fremden Elements in Ihrer alltäglichen Umgebung setzt eine Bewegungs-Improvisation in Gang. Das Verhalten der Ziegen wird abhängig von dem des Kleides, das wiederum von den Ziegen geformt ist, beeinflusst.
Film, Donnerstag, 3.8.17 um 22 Uhr

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Mirko Thiele – Hanswurst is Back! (Hamburg)

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Wann hast du das letzte Mal bei einem wichtigen Treffen laut gepupst und stolz gesagt: „Sehr wohl, ich war das!“ Wann hast Du das letzte Mal zugegeben, dass Dich der Poststruktualismus überhaupt nicht interessiert?
Wenn es lange her ist, brauchst du unbedingt:
Hans-Wurst-Energie!

1737 wurde Hanswurst in Leipzig symbolisch verbrannt. Im Zuge der Sanierung der deutschen Komödie entsorgten Schützer von Anstand und Ästhetik den anarchistischen Hanswurst – der vulgäre Spaßmacher, der sich durch die Stücke improvisierte, der mit seinen speckigen Fingern nach allem Sinnlichen grapschte, und der furzte, sobald die Tugend durch die Tür kam.
Was wäre, wenn Hanswurst noch da wäre?
Was wäre, wenn Hanswurst plötzlich wiederauftauchte und hier und jetzt auf der Bühne erschiene?

Stand-Up Performance & Comedy Lecture, Samstag, 5.8.17 um 15 Uhr

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Eva Galonska – Wie ich (Bad Belzig)

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Mit ihren bildenden Kunst bannt sie psychische Zustände in eine Form.

In dem Selbstversuch Unbewußtes freizulegen entwickelte Eva Galonska eine spezifische, gestische Malerei. Dieser Prozess ist mit dem des écriture automatique der Surrealisten verwandt und setzt sich im Betrachter fort, der durch ihre Gesten und ihren Kolorit Assoziationsräume zur Verfügung gestellt bekommt, die er und sein Unterbewußtsein individuell interpretieren.

Ausstellung, Freitag 4.8.17 um 19 Uhr

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Mira Lina Simon – 8,72 Zentimeter (Berlin)

LettersfromLjubljana_8,72Zentimeter©MiraLinaSimon

In ihrem ersten Roman erzählt Mira Lina Simon die Geschichte eines Moments, der 2.015 Tage oder 48.360 Stunden dauert, vielleicht auch länger aber bestimmt nicht kürzer. Eine Geschichte über Liebe, Angst, Krankheit und Sprache. Eine Geschichte, in der Zahlen an Metern verlieren und Worte selbst im Schweigen an Macht gewinnen.

Lesung, Samstag 5.8.17 um 14 Uhr

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Salome 3.0 – SALOME (Berlin)

Salome alternativ

Die Performance „Salome“ basiert auf einem Libretto von Andreas Neu und nähert sich psychologisch und
assoziativ an die mythologische Verführerin an.
Salome ist hier sowohl Femme Fatale, wie auch Opfer, ein Kind noch, das gerade auf der Schwelle zum
Frausein steht. In dieser vulnerablen Phase lernt Salome die Machtspiele der Erwachsenen für sich zu nutzen
und – durch die Verstrickung eigener und fremder Begierden – gerät sie unters Rad.
Mitwirkende: Andreas Neu (Regie, Songtexte), Butow Romey (Musik, Kamera), Sonja Riegert (Performance),
Nadine Pape (Gesang), Jen Hoffert (Cello)

Performance, Samstag 5.8.17 um 20 Uhr

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DO I SMELL CUPCAKES – LIVE (Cottbus)

CupCAKES

Ein Aaaffensound, den diese Band da oben macht! Sänger Can (gesprochen: Tschan) Monarc mit fescher Lockentolle im Unisexlook tobt wie ein Derwisch hin und her und drückt – irgendwo zwischen Jared Leto, Freddy Mercury und Adam Levine – mit seinem Falsett dem Berliner Quartett seinen ganz eigenen Stempel auf. Seine Musiker danken es ihm mit einem üppigen Indie-Rock-Brett, das da ansetzt, wo uns Franz Ferdinand und die Killers Anfang der 2000er Jahre verlassen haben. Der Bass pumpt, die Snare rast und die Gitarre hallt die CUPCAKES auf die große, die opulente Bühne. Nicht umsonst verschlug es den Muffin-Clan bereits nach Israel, Japan, die Niederlande und Ungarn. Im Herbst 2014 performten DO I SMELL CUPCAKES in Shibuya zur 20-jährigen Städtefreundschaft zwischen Tokyo und Berlin vor 2000 kreischenden Fans. Mit ihrem Baby CHRONICLES touren die Wahlberliner, die sich nach einem Ausruf Homer Simpsons benannten, jetzt auch durch Deutschland. Dort präsentieren sie den schmissigen Diskohit RUNSTOPRUN jetzt natürlich auch live.

„So mündet CHRONICLES in einem Finale, das klingt, als ob 30 Seconds to Mars am Mischpult Pate gestanden hätten […].“ Thorsten Mumme / DIE WELT

Konzert: Samstag, 5.8.17 um 18 Uhr